Rettungsring aus dem Logo des Anti-Gewalt-Netzwerks der Bezirksgemeinschaft Eisacktal
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Ich möchte unterstützen

Du machst dir Sorgen um eine Freundin, Kollegin, Schwester, Nachbarin oder Angehörige? Du vermutest, dass sie Gewalt erlebt, weißt aber nicht, wie du dich verhalten sollst?

Du kannst etwas tun: Sprich sie an.

Sprich sie in einem ruhigen Moment an, wenn ihr ungestört seid. Sag ihr, dass du dir Sorgen machst, und höre zu, wenn sie erzählen möchte.

Nimm sie ernst und glaube ihr. Spiele das Erlebte nicht herunter und suche nicht nach Erklärungen für das Verhalten des gewalttätigen Mannes.

Entscheide nicht für sie. „Warum gehst du nicht einfach?“ ist eine naheliegende Frage, aber keine hilfreiche. Gewaltbeziehungen sind komplex. Angst, Drohungen, Kinder, finanzielle Abhängigkeit oder Isolation können es schwer machen, sich daraus zu lösen.

Urteile nicht über ihre Entscheidungen. Frag lieber: „Was brauchst du?“ oder „Wie kann ich dich unterstützen?“ Auch wenn du ihre Entscheidungen nicht verstehst: Versuche, in Kontakt zu bleiben.

Hol dir Rat. Du musst nicht selbst wissen, was zu tun ist. Auch als Freundin, Angehörige, Kollegin oder andere Bezugsperson kannst du dich beraten lassen. Fachstellen helfen dir, die Situation besser einzuschätzen und zu überlegen, wie du unterstützen kannst, ohne zusätzlichen Druck auszuüben.

Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen Brixen

Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und anonym.

Kostenlose Notruflinie – rund um die Uhr

Notruf (0-24)

800 601 330

BERATUNSSTELLE FÜR FRAUEN IN GEWALTSITUATIONEN

Wenn du in akuter Gefahr bist

Über 112 erreichst du Polizei, Carabinieri und Rettungsdienste

112

Hinschauen. Nicht urteilen. Zuhören. Glauben. Ermutigen.